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März 24, 2022

AKNE behandeln – so bekommst du eine schöne Haut

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März 24, 2022

Akne behandeln – so bekommst du eine schöne Haut

Die  Hautkrankheit Akne, von Medizinern als Acne vulgaris bezeichnet, tritt bei 85 Prozent der Bevölkerung im Laufe des Lebens auf und ist damit die häufigste dermatologische Erkrankung überhaupt. Wenn du Akne hast, bist du damit auf keinen Fall allein. Vor allem Jugendliche sind wegen der hormonellen Umstellung in der Pubertät von Akne betroffen, sie kann jedoch auch bei Personen über 25 Jahren oder in den Wechseljahren auftreten. In diesem Fall wird von Spätakne gesprochen. 60 Prozent der Personen, die an dieser Hautkrankheit leiden, weisen die leichte Verlaufsform auf. Dieses zeigt sich in Pickeln und Mitessern, führt im Gegensatz zu der schweren Form jedoch nicht zur Bildung von Narben. In diesem Artikel erfährst du, wie du Akne behandeln und die schöne Haut bekommen kannst, die du dir wünschst.


Die verschiedenen Schweregrade

Die leichte Akne ist dadurch gekennzeichnet, dass sie ein bis zwei Jahre andauert und danach von selbst abklingt. Zur Behandlung eignen sich freiverkäufliche Pflegeprodukte aus der Apotheke in Kombination mit einer Ernährungsumstellung und effizienten Anwendungen durch eine Kosmetikerin.
Schwere Akne  hingegen muss von einem Hautarzt behandelt werden. Sie dauert bis zum Ende des 20. Lebensjahres oder länger und geht mit tiefliegenden Knoten, Zysten, Papeln, Rötungen und Schmerzen einher. Die Pusteln können Narben hinterlassen. Oft empfindet man schwere Akne als sehr belastend, da sie sich negativ auf das Erscheinungsbild auswirkt und dadurch das Selbstwertgefühl verringern kann.

Wie entsteht Akne?

Für die Entwicklung der Akne sind hauptsächlich vier Faktoren verantwortlich. 

Zum einen erfolgt eine heftige Produktion von Hauttalg, welche durch männliche Hormone (Androgene) und den Wachstumsfaktor, den der Körper in der Pubertät verstärkt, verursacht  WIRD . Jungen und Männer sind daher stärker betroffen als Frauen, da sie naturgemäß einen höheren Androgenspiegel im Blut haben. 

Der zweite Faktor besteht in einer Verhornungsstörung der Poren, durch die der Talg nicht abfließen kann.

Der aufgestaute Talg zieht als dritter Faktor eine Besiedelung mit Bakterien nach sich, insbesondere dem  Cutibacterium  Akne

Durch diese Bakterien entstehen als vierter Faktor Entzündungen mit Erhöhung, Rötung und Eiterbildung, da das Immunsystem die Keime auf diese Weise zu bekämpfen versucht. 

Akne tritt überall dort auf, wo die Haut besonders viele Talgdrüsen aufweist. Dazu gehören Gesicht, Brust, Rücken, Hals und Nacken, aber auch die Schultern. Die Hautkrankheit ist nicht ansteckend und wird nicht durch Hygiene verursacht.

Akne vorher nachher

Formen der Akne

Es  werden drei Hauptformen der Akne unterschieden. 

Die häufigste Variante ist die  Acne comedonica   , bei der hauptsächlich Mitesser im Bereich der Z-Zone (Kinn, Nase, Stirn) auftreten und welche vor allem Frauen betreffen. 

Die  zweite Form ist die Acne papulo-pustulosa , die Mitesser und Pickel verursacht und das Gesicht sowie den Rücken, die Brust oder die Oberarme befällt. 

Die  schwerste Form, die sogenannte zystische Akne , führt zu tiefliegenden, entzündeten Knoten, die Abszesse bilden und Narben hinterlassen können  .

Pflegetipps für schöne Haut

Wenn du an Akne leidest, musst du dich damit nicht abfinden, denn du kannst die Akne behandeln und dadurch dein Hautbild deutlich verbessern. Grundsätzlich solltest du deine Haut zweimal täglich mit einem seifenfreien, pH-neutralen und unparfümierten Gel oder Schaum reinigen. Verzichte dabei auf scharfe Reinigungsmittel, die Alkohol enthalten und austrocknend wirken sollen, da sie den Säureschutzmantel der Haut zerstören können. Vermeide außerdem mechanische Peelings mit Schleifkörpern, weil diese die Hautoberfläche beschädigen und neue Einfallstore für Bakterien entstehen können.

Hautpflege

Bei Cremes, Make-up und Sonnenschutz sollten Sie darauf achten, dass diese als ölfrei und nicht komedogen gekennzeichnet sind. Reichhaltige Pflegestoffe wie Mandelöl, Sheabutter, Kokosöl und ähnliches sollten Sie darüber hinaus vermeiden, da sie stark rückfettend wirken, wodurch neue Mitesser und Pusteln entstehen können.

Die richtige Ernährung


Auch in Bezug auf deine Ernährung [URL="https://www.digistore24.com/redir/105561/Mentalstruktur/GSSblogbeitrag"]Ernährung[/URL] kannst du einige tun, um den Zustand deiner Haut zu verbessern. Achte darauf, wenig zugesetzten Zucker zu dir zu nehmen und vermeide ätherische Fette, wie sie in Fleisch und -Fischprodukten, fettreichen Milchprodukten und Fast Food zu finden sind. Du kannst Milchprodukte und Proteinpulver aus Whey oder Casein versuchsweise einige Zeit ganz weglassen, um festzustellen, ob sich dies positiv auf deine Haut auswirkt. Ungesättigte Fette aus Nüssen, Samen und Fisch können dagegen einen positiven Einfluss haben, da sie entzündungshemmende Eigenschaften haben. Vermeide einfache Kohlenhydrate aus Weißmehl und esse lieber ballaststoffreich, Indem du Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst zu dir nimmst. Auch Genussgifte wie Zigaretten und Alkohol sollen du weglassen.

Kurs gegen Akne


Akne behandeln

Um Akne äußerlich zu behandeln, stehen dir einige Mittel zur Verfügung, die schöne Haut versprechen. AHA und BHA (Alpha-Hydroxy-Säuren und Beta-Hydroxy-Säuren) öffnen die Poren, wodurch der Talg abfließen kann und der Akne die Grundlage entzogen WIRD. 

Benzoylperoxid ist für leichte bis mittlere Akneformen geeignet, da es das Cutibacterium acnes bekämpft und abschälend wirkt. Bei empfindlicher Haut kann es jedoch zu Reizungen führen. Benzoylperoxid ist in Apotheken in Form von Gel oder Creme erhältlich und wird in verschiedenen Konzentrationen von 2,5 Prozent bis 10 Prozent angeboten. Eine höhere Wirkstoffmenge wirkt allerdings nicht besser, sondern führt lediglich dazu, dass Nebenwirkungen verstärkt auftreten.Dein Arzt kann dir auch antibiotische Cremes verschreiben.

Darüber hinaus sind Retinoide (Vitamin A) dazu geeignet, um Akne zu behandeln, da sie ähnlich wie Fruchtsäuren wirken. Sie sind jedoch stärker und daher verschreibungspflichtig. Azelainsäure ist eine weitere Behandlungsoption und verhindert die Hornbildung, wodurch sie Poren verstopfen kann. Sie hat darüber hinaus antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften.

Für die innere Behandlung eignet sich für Frauen eine Anti-Baby-Pille mit antiandrogener WirkstoffkombinationDies gilt insbesondere dann, wenn die Akne in Folge einer hormonellen Störung wie dem Polyzystischen Ovariensyndrom (PCOS) auftritt. Auch Antibiotika können innerlich angewendet werden. Darüber hinaus ist der WirkstoffIsotretinoin für schwere Akneformen zugelassen, hat jedoch Nebenwirkungen und darf nicht von schwangeren Frauen verwendet werden.


Fazit

Für den Fall, dass du deine Akne behandeln lassen willst, sprich am besten mit deinem Hautarzt oder lasse dich in der Apotheke beraten. Mit den vorgenannten Tipps zur Ernährung und allgemeinen Pflege kannst du die Behandlung unterstützen, damit du so schnell wie möglich wieder schöne Haut hast und dich wohlfühlst. Du kannst auch selbst aktiv werden und dir das Programm von Dr. med. Julia Lämmerhirt Endlich frei von Akne buchen. Dort erfährst du, welche inneren Ursachen zu deiner Akne beitragen und welche Veränderungen in deiner Ernährungs- und Lebensweise notwendig sind, um die Akneentzündung zu stoppen und eine schöne und reine Haut zu bekommen.

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